e-Day13 und die Sitzecke – Barrieren des Alltags

Besucher Ausweis zum eday 2013

Foto © mabacher

Es war einer dieser Tage. Man macht sich fertig um den Tag mit netten Gesprächen, lustigen Instagram-Orgien, noch viel lustigeren Tweets und, ach ja… Vorträgen rund um Social Media zu verbringen! Das iPad ist geladen, das Handy ebenfalls. Zur Sicherheit wird noch der zweite Anker (super starker Akku für HTC) und jede Menge Visitenkarten eingepackt. Der Mac wird ausnahmsweise mal zur Gänze abgedreht, immerhin braucht man ihn ja für den Rest des Tages (da der Abend auch schon mit Terminen zu ist) nicht mehr!

Der eDay13 steht an!

Mein letzter eDay war 2011. Dort hatte ich schon mal das Vergnügen mit Frau Elisabeth Hauptmann zu sprechen. Wir haben uns über die Lifte auf Ebene C1 im tollen modernen Wirtschaftskammergebäude unterhalten.

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Ich weiß, nicht schon wieder WKO/WKW-Bashing. Aber was soll ich machen!?!? Die lernen scheinbar NICHT dazu.

WKO und der Euro-Schlüssel 

Wie schon erwähnt hatte ich bereits 2011 ein Gespräch mit Frau Hauptmann. Thema war die Euro-Schlüssel-Frage. Warum haben die Lifte auf C1 keine Euro-Schlüssel-Zylinder?

Schlüsselloch bei Lift im WKO Gebäude Wien

Foto © mabacher

Bei unserem diesjährigen Zusammentreffen teilte sie mir mit, dass sie meinen damaligen Vorschlag doch auf Euro-Schlüssel umzustellen an die Geschäftsführung weiter gegeben hatte. Leider ohne Erfolg, wie das Foto zeigt. Aber dies war nicht der Grund, warum ich Frau Hauptmann bat mich zu begleiten. Diesmal ging es um echte Barrieren!

So wird Mensch (B)behindert 

Nachdem meine Assistentin den Schlüssel von der Rezeption geholt hatte, sollte alles problemlos funktionieren. Tat es auch. Beide Lifte funktionierten. Aber die Fahrt mit dem zweiten Lift endete in einer gemütlichen Sitzecke!

Blickrichtung aus dem Lift auf die Sitzecke

Foto © mabacher

Direkt vor der Türe des zweiten Lifts wurde eine komplette Sitzlandschaft mit gemütlichen Stühlen und eleganten Glastischen aufgebaut. Das Arrangement lässt keinen Zweifel offen, dass niemand damit gerechnet hatte, dass dieser Lift jemals verwendet werden würde!

Frau Hauptmann war ebenso überrascht wie ich, als ich ihr diesen Schildbürgerstreich zeigte. Sie hat sich entschuldigt und ich möchte ihr auch nicht die Schuld geben. Im Gegenteil, sie macht einen sehr netten und dem Thema Barrierefreiheit gegenüber sehr offenen Eindruck auf mich.

Aber die Gesamtperformance der WKO schneidet in Sachen Barrierefreiheit immer schlechter ab! Dabei macht sie es sich selbst viel schwerer als es eigentlich sein müsste!

Mein Angebot an die WKO/WKW

Bei der Menge an Veranstaltungen und dem Aufwand der stets betrieben wird, würde der kleine Stundensatz den ich verrechne nicht ins Gewicht fallen.

Darum biete ich Ihnen meine Dienste an! Engagieren Sie mich, um Ihre Veranstaltungen auf Barrierefreiheit zu überprüfen! Ich begleite die Aufbauarbeiten und achte dabei auf maximale Barrierefreiheit bei einem vernünftigen Preis/Leistungsverhältnis! 

Bei Interesse wenden Sie sich an: buero@mabacher.com




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