Posterous theme by Cory Watilo

2012 - Weltuntergang oder doch nur ein Medienhype?

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Foto ©Martin Habacher - Marienkäfer fährt Ulf

Ich denke nicht, dass 2012 die Welt untergeht. Wie sollte ich auch? 

Würde ich daran glauben, müsste ich doch wahnsinnig sein immer noch jeden Morgen aufzustehen und mich dem gleichen Trott hinzugeben.
Würde die Welt ein Ende finden (für uns Menschen jedenfalls), sollte ich nicht das BESTE oder zumindest was besonderes aus den mir verbleibenden Tagen machen?
Warum sollte man sich bemühen neue Kunden zu aquirieren, einen Job zu finden, Steuern zu bezahlen, Kredite zurückzuzahlen oder sich vom Nachbar wegen dem Müll anschnauzen zu lassen, wenn alles garantiert in wenigen Wochen bzw. Monaten vorbei sein wird?

Im Fernsehn läuft gerade Roland Emmerichs in die Jahre gekommenes Endzeitepos auf allen Sendern rauf und runter. Quasi als Einstimmung zum Jahresbeginn.
Ganz gleich was man von den Mayas und der filmischen Umsetzung durch den Meister des Blockbusters auch halten mag, ein paar Dinge gab mir der Streifen schon zu denken.

  • Geld
    Warum kostet der Bau einer derartigen Arche überhaut Geld?
    Oder warum kann jemand eine Milliarde für ein Boarding-Ticket bezahlen?
    An wenn wird gezahlt?

    Warum wird so ein Schiff nicht einfach so gebaut? Die die an dem Projekt beteiligt sind wissen ja sowieso bescheid, einzig sinnvolle Entlohnug wäre ein Ticket. Alle anderen müsste halt verlost werden. Aber sich ein Ticket kaufen macht doch keinen Sinn, oder?

    Es hat ja keiner was vom Erlös!


  • Antrieb
    Beim Start der Archen hat es mächtig schwarz gequalmt. Die ganze Erde spuckt Asche in den Himmel und die einzigen Überlebenden sind mit einen Verbrennungsmotor unterwegs.

    Ernsthaft?


  • Hype
    Es ist ja nicht nur dieser Film, alle Medien behandeln das Weltuntergangsthema.
    Es ist wie 1999, alles erwartet den Supergau. 

Wird die Mayaprophezeihung zum alles beherrschenden Thema des Jahres? Wie seht Ihr das mit dem Ende der Welt, was sind eure Pläne für den 21. Dezember 2012?

Der Assilender - Mitarbeitermotivation im Bereich Persönlicher Assistenz

Moderne, aktive Menschen mit Behinderung sind Arbeitgeber! Damit beziehe ich mich nicht auf den klassischen Firmenboss (die es auch gibt!), sondern auf Persönliche Assistenz. Als Assistenznehmer beschäftigt der behinderte Mensch Assistenten (meist mehrere), die ihm bei der Bewältigung seines Alltags zur Seite stehen.

Was genau ist nun Persönliche Assistenz?

Der Begriff Persönliche Assistenz steht für jede Art der persönlichen Hilfe, die ermöglicht, ein unabhängiges und selbstbestimmtes Leben in der Gemeinschaft zu führen.

Das Konzept der Persönliche Assistenz stattet den Assistenznehmer mit folgenden Kompetenzen aus:

  • Personalkompetenz - Wer arbeitet für mich
  • Anleitungskompetenz - Wie wird was gemacht
  • Finanzkompetenz - Wieviel verdient der Assistenz, wann wird ausbezahlt
  • Organisationskompetenz - Wann passiert was
  • Raumkompetenz - Wo wird Assistenz geleistet (Urlaub, Wohnung)

Noch ist die Finanzierung in Österreich nicht einheitlich geregelt. In Wien stellt der Fond Soziales Wien das dafür nötige Budget, in Form von monatlichen Direktzahlungen an den Assistenznehmer, bereit. Im Gegenzug verlangt der FSW eine detailierte Monatsabrechnung. 

In diesem Budget sind jedoch keine Ausgaben für Betriebsausflüge, Weihnachtsfeiern oder Bonuszahlungen vorgesehen. 

Dabei spielt gerade bei dieser Art der Zusammenarbeit ein gutes "Betriebsklima" eine große Rolle! 
Ich weiß, Geld ist schon lange nicht mehr das Motivationsmittel Nr. 1. Heute spricht man von Work-Life-Balance. Genau hier kann PA (Persönliche Assistenz) punkten.

Da es sich nicht um eine Firma mit Kunden, Lieferanten und Produktionszyklen handelt, sondern um das Leben eines einzelnen Menschen (Assistenznehmer) ist in den meisten Fällen ein hohes Maß an Flexibiltät gewährleistet. Somit läßt sich ein Studium oder eine Familie gut mit der Tätigkeit als Persönlicher Assistent vereinbaren. 

ANMERKUNG:

Persönliche Assistenz ist von Person zu Person verschieden. Behinderte Menschen sind NICHT alle gleich! Persönliche Assistenz ist ein Konzept mit dessen Hilfe sich Menschen mit Beeinträchtigungen ein größtmögliches Maß an individueller Freiheit und Eigenständigkeit erhalten können.

Daher ist die Tätigkeit PA von Assistenznehmer zu Assistenznehmer unterschiedlich. 

Seit vier Jahren beschäftige ich ein Team von drei Assistenten. Da ich meistens Studenten anstelle ist eine gewisse Fluktuation vorprogrammiert (Beendigungen des Studiums, Auslandssemester).

Mitte dieses Jahres löste sich, nach über zweieinhalb Jahren, mein bisher längst dienendes Trio auf. Diese Auflösungen eines Dienstverhältnisses sind meistens für beide Seiten kein Vergnügen.

Den Grund warum es meinen Assistenten nicht leicht fällt bei mir zu kündigen sehe ich eindeutig im guten Arbeitsklima. Ich versuche mit einer Mischung aus Motivation, Dankbarkeit und kleinen Aufmerksamkeiten meine Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen. 

Mal ehrlich. Wer freut sich nicht über Schoki aus dem Adventskalender, oder einen kleinen Osterhasen? ;-) 

Assilender

Mit diesem Assilender möchte ich mich bei Vicky, Johannes und Johanna für Ihre großartige Arbeit, Ihre Flexibilität und Ihre Zuverlässigkeit bedanken!

 

Wie motiviert ihr eure Angestellten? Ich frage hier nicht nur Assistenznehmer, sondern jeden Arbeitgeber!

 

Assilender-Türchen
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Usability Test: Medion Lifetab - Size matters

Seit ein paar Wochen spiele ich mit dem Gedanken mir einen Tablet zu kaufen. Da kam mir die Hoferaktion gerade recht. Am Tag der Aktion habe ich es aber nur auf die Warteliste geschaft. 
Ich konnte es kaum glauben, als ich kurz vor Weihnachten doch noch den Anruf vom Hoferverkäufer meines Vertrauens erhielt.

Hier ist es nun, mein Medion Lifetab: 

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Wer mehr über die technischen Details dieses 10" großen und 3/4 Kilo schweren Fensters zur Welt erfahren möchte, dem lege ich die zahlreichen Testberichte im Netz ans Herz. (z.B. Connect, Welt.de

Ich möchte hier mehr auf die Usability eingehen. Wichtig in diesem Zusammenhang ist der Hinweis auf meine eingeschränkte Reichweite (90 cm Körpergröße). Ich selbst mache mir im Normalfall darüber keine Gedanken, aber wenn es um Netbooks und (scheinbar auch) Tablets geht scheint der Spruch Size matters noch immer seine Berechtigung zu haben! Aber eins nach dem anderen.

 

Das Zubehör

Eins gleich zu Beginn. In meiner hübschen schwarzen Box war nicht alles drinnen. Mir fehlt die versprochene Lederhülle. Dafür verfüge ich nun über die besten Kopfhörer die ich je hatte! 

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Das Tablet

Bedienelemente
Obwohl ich kleinere Finger als der durchschnittliche User habe, sind die Knöpfe sehr friemelig zu bedienen. Speziell die Laut/Leise-Schalter sind nur schwer zu ertasten. Wird das Tab hochformatig verwendet (manche Apps erfordern dies) ergibt sich ein weiteres Problem. Der Powerknopf sowie die Lautstärkenregler befinden sich im Hochformat am äußersten Rand meiner Reichweite. 
10 Zoll sind einfach verdammt weit! ;-)

Gewicht
Mit fast 750 Gramm wird das Lifetab nicht nur mir schwer am Schoß liegen. Wie am oberen Foto zu sehen ist, habe ich einem gewöhnlichen Buchständer zum Tabständer umfunktioniert. Solange ich das Tab im Batteriemodus verwende ist das eine praktische Lösung. Muss es aber an die Steckdose wird es schwierig.

Ich kann mir aber gut vorstellen, dass der an der unteren Seite mittig angebrachte Anschluss nicht nur für mich störend ist. Fest steht jedenfalls, bei leerer Batterie ist an einen querformatigen Gebrauch mit Büchstütze nicht zu denken. 
Dies schränkt vor allem den Hardcore-Video-Konsum ein (ein halbe Staffel am Tag). ;-)

Display
Bisher habe ich das Lifetab nur im Inneren getestet und kann mich bezüglich Spiegelung und Lichteinfall noch nicht beklagen. Die Größe ist jedoch tückisch.
Das gesamte Ding ist auf Handy getrimmt, hat aber die Größe eines Netbooks. Das ist insofern irritierend, da man vorwiegend auf "mobilen" Content verwiesen wird. Ein Beispiel wäre Posterous. Will man hier auf "Full Site" wechseln kommt ein weiters kleines Manko Lifetabs zum Vorschein. 
Das Display gehört nicht gerade zu den sensibelsten seiner Zunft. Anfangs hielt ich das für einen Vorteil. Keine unabsichtlichen Klicks. In der Praxis ist es jedoch schnell nervig. So bin ich mit meinem Finger ständig zwischen "Full Site" (im Browser) und Taskleiste hin und her geswitcht. Ich habs vorerst mal aufgegeben. 

Positiv ist jedoch anzuführen: Dexter Season 6, Episode 1 

Mit Buchstütze (Akkubetrieb), Kopfhörer (zu Testzwecken auch ohne) und Wlan - einfach genial! 

 

Das Fazit

Trotz allem bin ich mit dem Kauf zufrieden. Für mich spielt das Gewicht von Gadgets kaum eine Rolle, da ich ja einen starken Rücken habe und nicht schwer tragen muss! ;-) 
Zum Surfen  im Cafehaus oder zum Präsentieren beim Kunden ist das Lifetab mobil genug.
Auch mit Android hab ich kein Problem. Im Gegenteil, ich finde die problemlose Integration in mein bestehendes "Universum" sehr angenehm.

Einzig der Teil mit dem Mobilem-Web-Content stört mich etwas. Aber vielleicht gibt es da ja einen Workaround? 

Für sachdienliche Hinweise bin ich sehr dankbar!